Deutsch-Ungarischer Freundeskreis Paderborn e.V.
Német-Magyar-Baráti Társaság Paderborn

Der Vorstand AKTUELL

Unsere nächsten Veranstaltungen:


 


Besuch der Synagoge

Mittwoch, 25. März 2026, 17:00 Uhr


Der Vorstand lädt herzlich zu unserer nächsten Veranstaltung ein: Besuch der Synagoge am Mittwoch, 25. März 2026 um 17:00 Uhr. Wir treffen uns vor der Synagoge in der Pipinstraße, wo Frau Schrader-Bewermeier uns zur Führung empfängt. Die jüdische Gemeinde zerfiel nach dem Brand der alten Synagoge nach der Pogromnacht am 10. November 1938. Wer konnte, floh, viele wurden deportiert. Im Jahre 1945 versuchte man vergeblich, wieder eine Gemeinde zu bilden. Das gelang erst 1953 mit der Gründung der Jüdischen Kultusgemeinde. Am 29. November 1959 konnte der Neubau einer Synagoge eingeweiht werden.


Wir bitten Sie freundlich bis zum 20. März 2026 um Ihre Anmeldung auf dem beiliegenden Anmeldeformular.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.



Die Einladung im PDF-Format →      



 

Die Anmeldung im PDF-Format  →  




Nachrichten und Anmeldungen können Sie uns auch über das Kontaktformular mitteilen. Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen und auch das Datum nicht vergessen. 


 

 NACHLESE 2026

Mitgliederversammlung

Mittwoch, 25. Februar 202 im Westphalenhof 


Die Präsidentin begrüßte alle Anwesenden und berichtete in ihrem Jahresbericht von den sehr erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen des letzten Jahres. Ferner informierte sie über den Besuch des Bürgermeisters Dr. László Papp zu Libori in Paderborn, den Debrecener Blumenkarneval im August 2025 und die Sitzung der Partnerschaftsvereine.
Das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung wurde einstimmig genehmigt. Der neue Schatzmeister Ulrich Wibbeke stellte die Ein- und Ausgaben ausführlich dar und erläuterte den Kassenstand, den die Kassenprüfer István Paszmándi und Hubert Schlömer zuvor geprüft hatten. Dem Schatzmeister und dem gesamten Vorstand wurde einstimmig die Entlastung erteilt. Durch den Tod von Ehrenmitglied Marie-Theres Knoke wurde die Wahl eines Beisitzers / einer Beisitzerin erforderlich. Heinz Paus übernahm die Wahlleitung und es wurde der János Klucsár einstimmig gewählt.
Margit Keikutt stellte das neue Jahresprogramm vor und erläuterte die einzelnen Veranstaltungen.
Das Deutsch-Ungarische Institut hat einen Kurzfilm „Meilensteine der deutsch-ungarischen Beziehungen“ erstellt und um die Filmvorführung in den Vereinen gebeten. Der Film, der die Entwicklung der deutsch-ungarischen Beziehungen im Zeitraffer darstellt, konnte allerdings wegen der kurzen Szenen und schnellen ungarischen Sprache bzw. rasch wechselnden deutschen Untertitel nicht recht überzeugen.









Anmerkung: Beim Anklicken der Bilder = Vollbild


Kammerkonzert

Sonntag, 25. Januar 2026 im Historischen Rathaus Paderborn


Die Präsidentin Margit Keikutt begrüßte fünfundachtzig Mitglieder und Gäste mit den Worten des Dichters Johann Peter Hebel „Mit der Freude zieht der Schmerz traulich durch die Zeiten. Schwere Stürme, milde Weste, bange Sorgen, frohe Feste wandeln sich zu Zeiten.“ Sie hegte die Hoffnung, dass es den Anwesenden 2026 gelingt, eine gute Balance zu finden und ihre Vorsätze zu verwirklichen, und wünschte allen ein gutes, gesundes und friedvolles neues Jahr mit Gottes reichem Segen. Der Solist Andrius Urba hatte für das Konzert ein Programm mit Werken von Ludwig van Beethoven, Frederic Chopin, Franz Schubert und Ferenc Liszt ausgewählt, d. h. Klavierwerke großer Meister der Klassik und Romantik mit einem unerschöpflichen Fundus an hörenswerten, anspruchsvollen Stücken. Thomas Keikutt erklärte in seiner Modaration die Klavierwerke und beschrieb die Verbindungen der Komponisten zu Ungarn. So soll Ludwig van Beethoven seine Mondscheinsonate während eines Aufenthaltes bei den Grafen Brunsvik in Martonvásár und Unterkrupa komponiert haben. Auch Franz Schubert stand oftmals im Dienst ungarischer Adliger. Schubert veröffentlichte während seines Sommeraufenthalts als Klavierlehrer der Familie Esterházy auf deren Gut in Zselisz sein Werk Ungarische Melodie im Jahr 1848. Der berühmteste Klaviervirtuose des 19. Jahrhunderts, Franz Liszt, ist gebürtiger Ungar. Er wurde 1811 in Raiding (Sopron) als Sohn eines Beamten im Dienst des Fürsten Esterházy geboren und gilt als einflussreichste Künstler- und Komponistenpersönlichkeit der sog. Neudeutschen Schule. Die ungarische Volksmusik war für Liszt zeitlebens eine Quelle der Inspiration. Berühmtestes Beispiel sind die „Rhapsodies hongroises“ für Klavier, die den charakteristischen Synkopen-Rhythmus der Puszta-Melodien und das feurige Temperament des Csardas in der ganzen Welt bekannt machten. Andrius Urba konnte mit seiner Auswahl und Interpretation dieser pianistisch sehr anspruchsvollen Kabinettstücke das Publikum begeistern und erhielt brausenden Applaus. Bei dem anschließenden Sektempfang tauschten die Mitglieder Neujahrsgrüße und -wünsche aus.








Bilder beim Anklicken = Vollbild


E-Mail
Anruf