Deutsch-Ungarischer Freundeskreis Paderborn e.V.
Német-Magyar-Baráti Társaság Paderborn

DUF AKTUELL

Unsere nächsten Veranstaltungen:


Sommerfest

Sonntag, 30. August 2026, 9:30 - 17:00 Uhr


In diesem Jahr möchten wir Ihnen zu unserem traditionellen Sommerfest etwas ganz besonderes bieten und laden Sie deshalb zu einer Schifffahrt auf dem Möhnesee und anschließend zum Besuch des Kurkonzertes in Bad Sassendorf herzlich ein. Die Fahrt erfolgt im bequemen Reisebus von Uwe Hussmann.

Kosten: 45,--€ p. P. 

  • Schifffahrt auf dem Möhnesee mit Imbis
  • Besichtigung der Drüggelter Kapelle
  • Kurkonzert in Bad Sassendorf


 Die Einladung im PDF-Format  →    


 Die Anmeldung im PDF-Format  →    

 


Nachrichten und Anmeldungen können Sie uns auch auf der Seite Kontakt über das Formular mitteilen. Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen und auch das Datum nicht vergessen.








  



 



NACHLESE 2026 


Fotowettbewerb Vernissage

Freitag, 24. Juli 2026, 19 Uhr, Kulturwerkstatt Paderborn 

Bericht folgt. 



Aufführung des JAT zu Libori

Dienstag, 28. Juli 2026, 18 Uhr, Kulturwerkstatt Paderborn

Bericht folgt.


Lesung

Sonntag, 14. Juni 2026, 11:15 Uhr, Westphalenhof Paderborn


Dr. László Csiba, Arzt und Professor an der Universität Debrecen, hat unter dem Titel „Bitte machen Sie mich auf!“ ein Buch veröffentlicht. Die aufgezeichneten Anekdoten zeigen die heitere und die ernste Seite des Lebens. Vergnüglich sind die Begebenheiten, die er auf seinen Reisen erlebte, eindringlich werden die Geschichten dort, wo es um schwere Schicksale und die Grenzen der ärztlichen Heilkunst geht.


Leider musste Dr. Csiba wegen einer Operation seinen Besuch in Paderborn kurzfristig absagen. Erfreulicherweise konnte Max Rohland, Schauspieler am Theater Paderborn, für die Lesung gewonnen werden. Aus den Erzählungen hatte Margit Keikutt zuvor die Geschichten „Die Grille und die Ameise“, „Der teuerste Unicum der Welt“, „Der Fiedler in der Praxis“ und „Der Prophet gilt nichts im eigenen Land“ ausgewählt. Das Auditorium war sowohl von den Geschichten als auch von dem ausdrucksstarken Vortrag von Max Rohland so begeistert, dass er als Zugabe noch „Feuriges Paprikahuhn“ und „Der Regenbogen“ rezitierte.
Die 34 anwesenden Mitglieder erlebten einen unterhaltsamen, vergnüglichen Vormittag, der mit der Verköstigung einer leckeren Linsensuppe, Palatschinken mit Aprikosenmarmelade und erfrischenden Getränken endete.










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Ein Taufbecken als lebendiges Zeichen der Städtepartnerschaft



Am Ostersonntag, 5 April 2026, wurde in Debrecen im Rahmen einer feierlichen Ostermesse ein besonderes Geschenk aus Paderborn übergeben: Ein von dem Künstler Josef Rikus geschaffenes Taufbecken fand in der Inkarnationsgemeinde ein neues Zuhause. Die Übergabe dieses kunstvollen und zugleich liturgisch bedeutsamen Objekts steht sinnbildlich für die lebendige und herzliche Verbindung zwischen den Partnerstädten Paderborn und Debrecen, die seit mehr als drei Jahrzehnten besteht.

Ursprünglich befand sich das Taufbecken im Martin-Luther-Zentrum in Paderborn, das 1974 eröffnet und im vergangenen Jahr geschlossen wurde. Nach der Entweihung der Kirche wurde das von der evangelisch-lutherischen Gemeinde nicht mehr benötigte Becken auf Initiative des langjährigen Organisten Thomas Keikutt zur Weitergabe vorgeschlagen. Gemeinsam mit dem Deutsch-Ungarischen Freundeskreis unter der Leitung von Margit Keikutt wurde schnell eine Gemeinde in Debrecen gefunden, die dieses wertvolle Stück dankbar aufnahm.

Eine besondere Herausforderung stellte der Transport des rund 150 Kilogramm schweren Taufbeckens dar. Dank der Unterstützung der Firma Holz Tusche aus Marsberg, die einen Kleintransporter zur Verfügung stellte, sowie des Engagements der Mitglieder Finn Stolpmann und Bastian Pohle von der Combo No. 5, die das Becken persönlich nach Ungarn brachten, konnte auch diese Hürde gemeistert werden.

Die feierliche Übergabe fand im Beisein zahlreicher Beteiligter statt. Pfarrer János Bákonyi leitete die Ostermesse und segnete das Taufbecken sowie die Osterkerze. In seiner Ansprache hob er die zentrale Bedeutung der Taufe hervor: Sie stehe – gemeinsam mit der Osterbotschaft – für neues Leben, Gemeinschaft und die Barmherzigkeit Gottes. Das Taufbecken solle künftig ein sichtbares Zeichen dieser Hoffnung und des Glaubens in der Gemeinde sein.

Auch der stellvertretende Bürgermeister von Debrecen, Dr. Lajos Barcsa, betonte in seiner Rede die besondere Symbolkraft der Schenkung. Sie sei weit mehr als ein materielles Geschenk – vielmehr verkörpere sie die Verbundenheit zwischen den Menschen beider Städte. Gerade das persönliche Engagement von Margit und Thomas Keikutt zeige, dass die Städtepartnerschaft nicht nur auf offiziellen Vereinbarungen beruhe, sondern von lebendigen Beziehungen getragen werde. Auch Bürgermeister Dr. László Papp und Kulturdezernent Dr. István Puskás würdigten die Spende der evangelischen Kirche und das Engagement aller Beteiligten mit großem Dank.
Musikalisch wurde die festliche Messe von der Combo No. 5 unter der Leitung von Dr. Ildikó Keikutt gestaltet, deren Beiträge die Feier bereicherten. Darüber hinaus überbrachte das Ensemble bei strahlendem Osterwetter mit einem Freiluftkonzert im Park am Békástó musikalische Ostergrüße aus Paderborn an zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer in Debrecen.

So wurde die Übergabe des Taufbeckens zu einem eindrucksvollen Zeichen gelebter Partnerschaft, das zeigt, wie Glaube, Kunst und persönliches Engagement Menschen über Ländergrenzen hinweg verbinden können.




Verpacken 

Inkarnations-Kirche

Transporter der Holzhandlung Tusche Marsberg

Ankunft

Aufstellung des Taufbeckens

Verhüllt

Messe

Messe

Messe


Messe

Messe

Messe 


Messe / Combo No. 5

Gruppenbild

Empfang / Vizebürgermeister Dr. Lajos Barcsa



Pfarrer János Bákonyi



                           Imbiss in Gemeindehaus

Freiluftkonzert der Combo No. 5 am Békástó

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Besuch der Synagoge

Mittwoch, 25. März 2026, Pipinstraße 32



Die Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit konnte 21 Mitglieder des Freundes-kreises zu dem Besuch der seit 1959 bestehenden Synagoge an der Pipinstraße begrüßen. Frau Schrader-Bewermeier führte uns direkt in den Betsaal, der eine warme Atmosphäre ausstrahlte. Fachkundig und mitreißend erläuterte sie die Geschichte der Gemeinde, den liturgischen Ablauf des Gottesdienstes und die Thora und die heiligen Gegenstände und ihre Verwendung. Im Thora-Schrein werden die Tora-Rollen aufbewahrt. Vor dem Schrein hängt das Ewige Licht. Ein erhöhter Lesetisch in der Mitte des Raumes, die Birma, repräsentiert den Altar des Tempels. Gemeindemitglieder, die Hebräisch gelernt haben, können die Tora lesen.



Wir sprachen auch über die Menora, den siebenarmigen Leuchter, der eines der zentralen Symbole des Judentums ist, da es das Licht, Wissen und die Schöpfung symbolisiert. Ein Minjan, also eine Versammlung von mindestens zehn Erwachsenen, ist erforderlich, damit bestimmte Gebete gesprochen werden können. Dazu besprachen wir auch die Termine und die Bedeutung der Jüdischen Feiertage 5786/5787 (2026). Nach den sehr informativen Erklärungen durch Frau Schrader-Bewermeier blieb noch eine kurze Gelegenheit, den Gemeinderaum anzusehen, der mit Bildern und Porträts der früheren Vorsitzenden ausgestattet ist.

Die Synagoge ist somit ein Ort der Gemeinschaft und gemeinsamen religiösen Lebens.













Mitgliederversammlung

Mittwoch, 25. Februar 202 im Westphalenhof 


Die Präsidentin begrüßte alle Anwesenden und berichtete in ihrem Jahresbericht von den sehr erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen des letzten Jahres. Ferner informierte sie über den Besuch des Bürgermeisters Dr. László Papp zu Libori in Paderborn, den Debrecener Blumenkarneval im August 2025 und die Sitzung der Partnerschaftsvereine.
Das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung wurde einstimmig genehmigt. Der neue Schatzmeister Ulrich Wibbeke stellte die Ein- und Ausgaben ausführlich dar und erläuterte den Kassenstand, den die Kassenprüfer István Paszmándi und Hubert Schlömer zuvor geprüft hatten. Dem Schatzmeister und dem gesamten Vorstand wurde einstimmig die Entlastung erteilt. Durch den Tod von Ehrenmitglied Marie-Theres Knoke wurde die Wahl eines Beisitzers / einer Beisitzerin erforderlich. Heinz Paus übernahm die Wahlleitung und es wurde der János Klucsár einstimmig gewählt.
Margit Keikutt stellte das neue Jahresprogramm vor und erläuterte die einzelnen Veranstaltungen.
Das Deutsch-Ungarische Institut hat einen Kurzfilm „Meilensteine der deutsch-ungarischen Beziehungen“ erstellt und um die Filmvorführung in den Vereinen gebeten. Der Film, der die Entwicklung der deutsch-ungarischen Beziehungen im Zeitraffer darstellt, konnte allerdings wegen der kurzen Szenen und schnellen ungarischen Sprache bzw. rasch wechselnden deutschen Untertitel nicht recht überzeugen.









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Kammerkonzert

Sonntag, 25. Januar 2026 im Historischen Rathaus Paderborn


Die Präsidentin Margit Keikutt begrüßte fünfundachtzig Mitglieder und Gäste mit den Worten des Dichters Johann Peter Hebel „Mit der Freude zieht der Schmerz traulich durch die Zeiten. Schwere Stürme, milde Weste, bange Sorgen, frohe Feste wandeln sich zu Zeiten.“ Sie hegte die Hoffnung, dass es den Anwesenden 2026 gelingt, eine gute Balance zu finden und ihre Vorsätze zu verwirklichen, und wünschte allen ein gutes, gesundes und friedvolles neues Jahr mit Gottes reichem Segen. Der Solist Andrius Urba hatte für das Konzert ein Programm mit Werken von Ludwig van Beethoven, Frederic Chopin, Franz Schubert und Ferenc Liszt ausgewählt, d. h. Klavierwerke großer Meister der Klassik und Romantik mit einem unerschöpflichen Fundus an hörenswerten, anspruchsvollen Stücken. Thomas Keikutt erklärte in seiner Modaration die Klavierwerke und beschrieb die Verbindungen der Komponisten zu Ungarn. So soll Ludwig van Beethoven seine Mondscheinsonate während eines Aufenthaltes bei den Grafen Brunsvik in Martonvásár und Unterkrupa komponiert haben. Auch Franz Schubert stand oftmals im Dienst ungarischer Adliger. Schubert veröffentlichte während seines Sommeraufenthalts als Klavierlehrer der Familie Esterházy auf deren Gut in Zselisz sein Werk Ungarische Melodie im Jahr 1848. Der berühmteste Klaviervirtuose des 19. Jahrhunderts, Franz Liszt, ist gebürtiger Ungar. Er wurde 1811 in Raiding (Sopron) als Sohn eines Beamten im Dienst des Fürsten Esterházy geboren und gilt als einflussreichste Künstler- und Komponistenpersönlichkeit der sog. Neudeutschen Schule. Die ungarische Volksmusik war für Liszt zeitlebens eine Quelle der Inspiration. Berühmtestes Beispiel sind die „Rhapsodies hongroises“ für Klavier, die den charakteristischen Synkopen-Rhythmus der Puszta-Melodien und das feurige Temperament des Csardas in der ganzen Welt bekannt machten. Andrius Urba konnte mit seiner Auswahl und Interpretation dieser pianistisch sehr anspruchsvollen Kabinettstücke das Publikum begeistern und erhielt brausenden Applaus. Bei dem anschließenden Sektempfang tauschten die Mitglieder Neujahrsgrüße und -wünsche aus.








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